Werte Freunde der Uhrmacherei,

als Uhrmacher ist man oft auch Entdecker: Neulich bin ich eine Sammlung von tollen alten Armbanduhren durchgegangen und hab bei dieser Zentra einen tollen Schutz für das Uhrwerk gefunden.

Es handelt sich um eine Kapsel mit einer Scheibe aus Zelluloid, das Uhrwerk dieser Uhr sieht toll aus und es läuft auch noch gut. Bei einer so alten Uhr kann sich so ein Zustand echt sehen lassen.

Das Grundkaliber zu dem Zentra 480 ist übrigens ein Bidlingmaier 10½.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

seit vielen Jahren arbeite ich immer wieder an meiner geliebten Rochlitz Turmuhr.
 
Die Uhr ist in einem sehr schlechten Zustand gewesen. Hier sind einige Tausend Stunden Arbeit zu investieren, entsprechend arbeite ich seit Jahren immer wieder an der Uhr.


Dieser Anschlag vom Windfang war total verrostet und eine Funktionsfläche hatte eine deutliche Abnutzung. Ich habe hier Material ausgeschweißt und die Stelle verschliffen.

Nun ist die Funktionsfläche wieder intakt.

Auf den Bildern können Sie gut die vielen Rostnarben auf dem Bauteil sehen und die Reparatur im Vorgang.
 
Wenn die Uhr mal wieder laufen wird, dann wird man ihr noch deutlich ihr Alter ansehen können.

So kann ich die Uhr dann wenigstens auch laufen lassen und vorführen.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

eine liebe Arbeitskollegin hatte zum Ende des Septembers Geburtstag.

Sie liebt schlichte Designs, da habe ich ihr diese alte Junghans Meister Max Bill aus meinem Fundus her gerichtet.

Das Uhrwerk habe ich überholt und das das Gehäuse leicht poliert. Die eine oder andere Blessur sieht man der Uhr noch an, aber das ist bei dem Alter von über 50 Jahren authentisch.

Die junge Dame sieht fantastisch mit der Uhr aus und mir macht der Anblick jedes Mal eine riesen Freude.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

meine Turmuhr kommt Stück für Stück wieder auf die Beine.

Nach 120 Jahren hat mal wieder jemand die Hohltriebe auseinander gebaut.

Die Triebstöcke waren fast bis zur Hälfte eingeschlagen, auch war hier die Oberfläche durch Rost zerfressen. Die Triebstöcke sind Verschleißteile, wie Bremsbeläge bei Autos.

Die alten Schalen der Hohltriebe habe ich trowalisiert. Dies ist ein schonendes Verfahren. Manch einer schleift an solchen Stellen rum, ich versuche sowas zu vermeiden.

Hier können Sie die Schalen vor und nach der Behandlung sehen.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

immer wieder mal habe ich alte Uhrmacher nach der Übergangszeit von der mechanischen Uhr zur Ouarzuhr gefragt und oft wurden dann die Uhren mit Elektromotor oder Stimmgabelantrieb erwähnt.

Gerne haben die Uhrmacher aber nicht diese Uhren gemacht. Diese Technik ist toll und faszinierend aber wartungsintensiv, dies wird damals nicht jedem Kunden geschmeckt haben.

Ich habe wirklich einige Jahre darauf gewartet, dass mir mal sowas über den Weg läuft - und neulich war es endlich soweit: Eine alte Laco Electric konnte ich in einem Konvolut von einer Uhrmacherwitwe erstehen.

Diese Uhr hat mit Sicherheit einige Jahrzehnte keinen Dienst mehr versehen dürfen. Die Batterie war schon ausgelaufen, hat aber glücklicher Weise das Werk nicht zerstört. In der Uhr arbeitet ein Durowe Kaliber 861. Es handelt sich hier um das erste deutsche elektromechnische Armbanuhrwerk. Später wurde dann das Werk unter der Bezeichnung M67 mit Timex-Schriftzug weiter gebaut.
 
Die Uhrwerke mit dem Laco-Schriftzug wurden nur von 1961 bis 1962 gebaut!

Nach einer gründlichen Reinigung dann der spannende Moment: Würde diese Uhr wieder laufen?

Und wie sie wieder läuft! Es ist unglaublich, man kann die Uhr auf einer Zeitwaage einregulieren und sie läuft sekundengenau!

Aber Vorsicht: An dem Unruhmotor ist ein Goldkontakt - und wenn dieser durchgeschliffen ist, dann muss der Unruhmotor komplett getauscht werden. Die Ersatzteile für diese Uhr sind rar aber ab und zu noch zu bekommen.

Für eine Uhrensammlung mit technischen Raffinessen sollte so eine Uhr auf keinen Fall fehlen.
 
Ich habe für Sie auch ein kleines Video von der Uhr gemacht:

Ich jedenfalls hab' einen riesen Spaß mit der Uhr:

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

kennen Sie von der Band STS den Song "Großvater"? Es geht in dem Lied um wunderbare Erinnerungen an den Großvater.
 
Diese Heuer Carrera wurde einem Freund von seinem Großvater 1998 geschenkt. Dieser Mann hat die Uhr zu seiner Pensionierung von Thyssenkrupp bekommen. Zu besonderen Anlässen wird die Uhr getragen und geliebt.

In der Uhr tickt ein Valjoux 92, es handelt sich dabei um ein sehr robustes Chronographenwerk mit Handaufzug.

Ich habe hier das Federhaus, das Sekundenrad und das Ankerrad erneuert. Die Uhr wurde gründlich gereinigt und neu geölt, äußerlich sollte die Uhr so bleiben, wie sie vom Großvater überreicht worden ist.

Für mich war es sehr schön, ein paar Geschichten über diesen Großvater zu hören. Solche Arbeiten liegen mir besonders am Herzen.

Diese Uhr kann mit Ihrem Besitzer eine Geschichte preisgeben, was kann es für einen Uhrmacher schöneres in dieser Welt geben?

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

heute möchte ich Ihnen eine ältere Tudor zeigen.

Diese Uhr hat ein ETA 7750 mit Kif-Stoßsicherungen. 1995, wo diese Uhr gebaut wurde, da gab es noch das alte Kugellager für die Rotoren. Dieses Kugellager wurde mit dem Rotor vernietet. Später baute man dann ein Kugellager, was man mit einem Bajonettverschluss auswechseln konnte.

Nun gibt es leider seit einigen Jahren das Kugellager der alten Bauform nicht mehr zu kaufen und es muss eine andere Lösung für das Problem her.

Viele Hersteller haben auf das Problem reagiert und bieten Austauschrotoren an. Diese sind vom Hersteller entsprechend veredelt und graviert und machen so eine Instandhaltung bedeutend einfacher.

Bei dieser Uhr zeige ich Ihnen also den Generationswechsel eines Rotors. Der alte Rotor, oder auch Schwungmasse genannt, wird dem Kunden mit zurück gegeben. So kann man die Uhr nutzen aber auch immer im Originalzustand präsentieren.

Die Uhr trägt der Kunde seit über 20 Jahren sehr gerne, Sie ist ein Teil von Ihm geworden.

So darf dieser Zeitmesser auch weiterhin ein treuer Begleiter bleiben.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

im Arbeitsalltag habe ich sehr viel mit den Uhren von Rolex zu tun. Die Uhren sind immer sehr durchdacht und von hoher Qualität, auch kann man diese Uhrwerke toll wieder instand setzen.

Wirklich wichtig bei diesen Uhren ist die Rotorachse! Ist diese abgenutzt, dann wird sich der Rotor immer mehr zur Seite neigen können. Irgendwann klappert es dann beim Tragen der Uhr fürchterlich im Inneren, und der Rotor beschädigt die Zierschliffe des Uhrwerkes.

Auf einem der Bilder können Sie die alte, ausgebaute Rotorachse und die neu vernietete Rotorachse im Rotor sehen.

Diese Uhr ist um die 40 Jahre alt und ist immer noch ein zuverlässiger Begleiter im Alltag.

Hier haben wir die Nachhaltigkeit, die wir für unsere Umwelt benötigen, damit auch unsere Kinder was von der Erde haben.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

an dieser Stelle möchte ich eine Lanze für die Erhaltung von Goldtaschenuhren brechen, diese sind nämlich zusehends vom Aussterben bedroht.

Ich habe zu viele Goldgehäuse in den Schmelzofen wandern sehen. Es ist wirklich schade. Meistens ist der Wert dann gar nicht so hoch, wenn man das Uhrwerk raus nimmt und die Anbauteile abnimmt. Dann hat man ein paar wenige hundert Euro in der Hand, aber ein Stück Familiengeschichte ist dann für immer futsch.

Diese Uhr habe ich von einem kürzlich verstorbenen Uhrmacher erworben. Es ist eine wunderschöne Sprungdeckeltaschenuhr mit einem fantastischen Gehäuse.

Man muss sich vor Augen halten, dass diese Uhr über 100 Jahre alt ist. Die Uhr ist gut erhalten und macht mir eine sehr große Freude.

Beim Gang in die Oper wird sie mein Begleiter sein.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

mich hat neulich von einem befreundeten Uhrmacher aus Schwenningen eine alt beklagenswerte GUB Uhr erreicht. Diese Uhr hatte klein Glas mehr, das Zifferblatt war zerkratzt, die Zeiger eingedückt. Das Uhrwerk selbst hatte auch schlimme Schäden.

Es ist die Uhr von seinem Opa aus Hoyerswerda und er möchte diese doch so gerne zur Hochzeit tragen.

Ich gab mein Bestes und habe dieser Uhr wieder neues Leben eingehaucht.

Das Zifferblatt sieht immer noch nicht so gut aus, aber die Zeiger konnte ich halbwegs richten und mit neuer Leuchtmasse belegen. Eine neue Krone fand sich auch. Diese ist etwas zu groß aber dafür im passenden Goldton zum Gehäuse. Ein neues Glas fand sich dann auch. Bei dem Uhrwerk war der Lagerstift vom Wechselrad quasi nicht mehr vorhanden, dieser wurde von mir erneuert.

So kann er diese Uhr wieder tragen und sie wird Ihn zur Hochtzeit gut begleiten können.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

von einem verstorbenen Uhrmacher konnte ich eine Kiste Uhrenteile erstehen.

Darunter war auch eine kleine Kiste mit alten Uhren. Alle Uhren waren in einem sehr schlechten Zustand und sicherlich zum Ausschlachten vorgesehen.
 
Aus dieser Kiste schaute mich ein alter Chronograph an.

Ich hab mir daraus einen Spaß gemacht und dieser sehr alten Uhr wieder neues Leben eingehaucht, wie viele Jahre mag es wohl her gewesen sein, dass diese Uhr im Einsatz war?

Der Uhrmacher ist jedenfalls schon 5 Jahre tot und war davor fast 20 Jahre im Ruhestand.

Es war sehr viel Arbeit, dieser Uhr wieder ein zweites Leben zu schenken. Das Landeron 248 Uhrwerk wurde komplett instand gesetzt und das Gehäuse wurde leicht poliert und neu vergoldet. Das Zifferblatt wurde vorsichtig gereinigt und das Glas wurde erneuert.

Mit einem schönen neuen Uhrenarmband von Happel schaut diese Uhr wieder richtig schmuck aus. Es ist, als würde man einer alten, lachenden Dame ins Gesicht schauen: Überall sind Altersflecken und Falten aber dennoch macht es Spaß, diese Lebensfreude zu sehen.

Diese Uhr ist fast 70 Jahre alt, also: dafür kann sich das gute Stück doch sehen lassen!

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

auf meiner Arbeitsstelle hatte ich das große Glück, mal eine Rolex Armbanduhr umgestalten zu dürfen.

Die GMT Master II wurde komplett entkernt, die Teile wurden PVD beschichtet und das Uhrwerk wurde neu arrangiert.

Brücken und Kloben wurden schwarz rhodiniert, das Sperrrad hat einen Glashütter Sonnenschliff erhalten und wurde ebenfalls schwarz rhodiniert.

Der Kopf einer neuen Rotorachse hat auch den Glashütter Sonnenschliff erhalten. Die Schraubenköpfhe wurden neu poliert und blau angelassen.

Diese Uhr kommt sehr düster daher und durch den neuen Glasboden kann man das dazu passende Werk bei der Arbeit betrachten.

Dieses Projekt hat mir sehr viel Arbeit abverlangt; ich bin wirklich froh, dass es nun abgeschlossen ist.

Auf jeden Fall war diese eine ganz neue und wichtige Erfahrung für mich.

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Eine Omega Seamaster mit Kaliber 1342 aus dem Jahr 1979

Werte Freunde der Uhrmacherei,

viele Uhrmacher rümpfen ja die Nase über Quarzuhrwerke, dabei gibt es hier wirklich interessante Vertreter dieser Gattung!

In den Anfängen waren diese Uhrwerke sehr aufwändig in der Herstellung, dementsprechend hatten diese Uhren auch ihre Preise. Heute sind diese Uhrwerke selten anzutreffen.

Das hier gezeigte Omega Kaliber 1342 wurde von 1977 bis 1980 gebaut. Es ist in einer Omega Seamaster im typischen 70er Jahre Design verbaut.

Ich habe mich dieser Uhr angenommen und, nach sehr vielen Jahren des Stillstandes, wieder Leben in die Bude bekommen. Das Uhrwerk war komplett verdreckt, der Batteriebügel war zerbrochen und es fehlten ein paar Schrauben. Auf dem Bild mit dem blauen Rodico können Sie die groben Ablagerungen, die ich aus dem Werk geholt habe, sehen.

Die Batterie zu dem Werk gibt es nicht mehr zu kaufen. Ich habe eine Varta 329 mit einem kleinen Adapterring verbaut. So kann man die Uhr heute wieder betreiben.

Nach einer gründlichen Reinigung des Uhrwerkes läuft die Uhr wieder tadellos.

Eine Besonderheit stellt auch die Art des Zeigerstellmechanismus dar: Die Stunden kann man über die Krone in einer Schnellverstellung verstellen, so stellt man auch gleichzeitig das Datum ein.
Wenn man die Minuten einstellen will, dann muss man mit einem spitzen Gegenstand die Mitte der Krone gedrückt halten, so schaltet dann der Motor in einen Schnelllauf und die Minuten können auch eingestellt werden.

Für mich war dies eine sehr interessante Exkursion in die Anfangszeit der Quarzarmbanduhren.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

hier möchte ich Ihnen mal eine Armbanduhr im Rallye-Design der 70er Jahre zeigen.

Die Uhr hat ein toll gestaltetes Zifferblatt und ein dazu sehr gut passendes Spangenarmband aus Edelstahl. In der Uhr tickt ein Kaliber INT 7410 aus deutscher Produktion (DuRoWe).

Es handelt sich dabei um ein frühes Exemplar des Kalibers, dies kann man an dem separaten Sperrkegel erkennen. Mit dieser Information können wir die Uhr  genau auf das Jahr 1972 datieren.

Die Uhr wurde viel getragen und man kann der Uhr die Abnutzungen noch gut ansehen. Bei einer über 45 Jahre alten Uhr darf man aber auch sowas sehen. Es macht die Uhr nur interessanter und bringt nur mehr Faszination für diese enorme Arbeitsleistung über diesen vielen Jahre.

Das Uhrwerk wurde von mir überholt. Die Zahnräder sind hier teilweise blau angelaufen. Dies kann man auf die Verwendung einiger Reinigungsflüssigkeiten der Vergangenheit zurück führen. Das sieht nicht so gut aus, ist aber jetzt nicht für den Betrieb der Uhr tragisch. Die Teile wurden normal gereinigt und das Uhrwerk wieder montiert und geölt.

Heute noch hat diese Uhr gute Gangwerte und so eine Leistung kann sich doch, nach so vielen Jahren, wirklich sehen lassen!

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

heute brauchte ich mal wieder ein Werkzeug aus meiner Lehrzeit.

Dieses Werkzeug wird in der Uhrmacherschule als Ankerkorrektor bezeichnet, viele Uhrmacher kennen es aber auch unter dem Begriff: Paletten-Schieber-Platte.

Mit diesem Werkzeug kann man einen Anker gut auflegen und halten. Dann kann man unter der Platte eine Flamme laufen lassen und Ankerpaletten mit Schellack einlacken.

In der Lehrzeit sah das Werkzeug noch ganz anders aus. Inzwischen ist hier ein neuer Stiel und ein neuer Griff dazu gekommen. So gefällt mir das Werkzeug schon viel besser.

Nun ist das Werkzeug tatsächlich über 11 Jahre alt.

Die Zeit vergeht so rasend schnell, dieser Umstand macht mich immer wieder nachdenklich aber so ist es nun mal.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

Damen sind für mich ja eine Muse des Arbeitens und so mache ich auch immer wieder sehr gerne Damenuhren.

Diese Cartier Tank Uhren habe ich immer wieder mal zur Überholung. Das Quartzwerk, welches in Rubinen gelagert ist, kann man gut reinigen. Die Gehäuse sind oft aus Sterling Silber und dann vergoldet worden.

Ich poliere diese Gehäuse und vergolde die Gehäuse danach wieder, meist wird dann auch gleich das Glas erneuert.

So hat die eine oder andere Uhr von der Großmutter nun ein zweites Leben bei der Enkelin erhalten.

In dem Blogbeitrag finden Sie ein Bild von einer Cartier Tank, die noch nicht aufgearbeitet war. So hat die aufgearbeitete Uhr, die Sie hier sehen können, ausgeschaut.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

ich konnte für mich ein sehr schönes Turmuhrwerk erstehen.
 
Es ist seit Jahrzehnten nicht mehr in Betrieb gewesen und ich werde hier im Blog von der Aufarbeitung berichten.

Das Uhrwerk ist komplett, sogar das Zifferblatt und das Zeigerwerk sind noch dabei!

Solche Stillleben haben auch eine gewisse Faszination.

In Bildform, für den Blog, ist dieser Moment also nun konserviert.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

ich bin ja ein großer Fan von Frauen.

Meiner Meinung nach wird in der Uhrenindustrie zu wenig für Frauen geboten. Dabei hab ich immer wieder auch an Uhren interessierte Frauen kennen gelernt.

Neulich hab ich eine wunderschöne Damenuhr aus den 90er Jahren in die Hände bekommen. Diese Uhr hat einen Durchmesser von feinen 25 mm.

Es handelt sich um eine Revue Thommen Damenuhr aus der GT 1885 Serie mit dem MSR K1 Uhrwerk bzw. Revue Thommen GT 12 Uhrwerk.

Für mich ist diese Uhr eine gelungene Form von Gleichberechtigung.

Die Uhr hat ein mechanisches Werk und einen Glasboden, das Uhrwerk hat auch feine Zierschliffe und eine schöne Vergoldung der Platinen, Kloben und Brücken.

Ich für meinen Weg, möchte auf jeden Fall in Zukunft immer wieder auch Damenuhren bauen.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

heute möchte ich mal einen lustigen Auswuchs der Uhrenindustrie vom Ende der 60er Jahre zeigen.

Damals dachten die Leute, je mehr Steine eine Uhr hat, desto besser ist diese dann von der Qualität her.

Dies führte dazu, dass Hersteller von Uhren gemogelt haben bis sich schon die Unruhwelle verbogen hat.

Hier können Sie sehr schön sehren, wie das Stundenrad mit sehr vielen flachen Decksteinen versehen wurde. Dies schaut gut aus, hat aber absolut keinen technischen Nutzen.

Später wurde dann diese Praxis unter Strafe verboten und der Spuk hatte ein Ende.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

immer wieder mal kommen Leute mit Ihren alten Taschenuhren von der Verwandschaft.

Diese wurden meist über Generationen weiter gereicht.

Nun war nicht jeder Arbeiter wohlhabend und konnte sich eine sehr gute Uhr leisten. Die Taschenuhren mit der Zylinderhemmung waren für die Arbeiterklasse und sind
heute noch in großer Stückzahl vorhanden.

Ich mache immer wieder mal so eine Uhr, nicht wegen der Technik, die dort drinnen verbaut ist. Mir geht es viel mehr um das Strahlen der Besitzer, wenn die Uhr wieder in Aktion gezeigt werden kann.

Diese Uhr hier hat 2 Weltkriege überlebt und sieht immer noch sehr rüstig aus.

Diese Uhren kann man heute nicht mehr so genau laufend her richten.

Dafür kann man aber die Uhren so herrichten, dass man diese auch mal in Aktion zeigen kann.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

manchmal geht man als Uhrmacher auch auf Erkundungsreise:

2016 hab ich bei einem Uhrmachernachlass eine total ramponierte Thiel Saturn Taschenuhr gefunden. Die Uhr war in einem beklagenswerten Zustand.

Ich fand den Aufbau des Werkes interessant und machte mich an die Aufarbeitung. Einige Teile der Uhr hatten keinen guten Zustand, ich entschloss mich auf die Ersatzteiljagt zu geben.
 
Bei einem 82-jährigen Uhrmacher bin ich dann fündig geworden. Als ich Ihn nach Ersatzteilen für dieses Uhrwerk fragte, hat er schon recht verwundert geschaut.Er krauchte auf einen Hängeboden in seiner Wohnung und kam freudestrahlend mit einer Kiste von Ersatzteilen zu diesem Uhrwerk wieder.
 
Der Rückdeckel zu der Uhr war nicht mehr vorhanden. Ich hatte mich dann dazu entschlossen, der Uhr einen Glasboden zu geben. Das Werk ist sehr einfach aufgebaut, dennoch hat es einige Eigenheiten und ich hatte meinen Spaß damit.

Viele Spuren Ihres Arbeitslebens kann man der Uhr heute noch ansehen aber sie hat ein schönes Plätzchen in meiner Vitrine bekommen und erfreut such wieder bester
Gesundheit.

Es war für mich ein schönes Erlebnis, hatte diese Uhr doch ca 40 Jahre lang die Zeit nicht mehr anzeigen dürfen.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

ich habe neulich ein wunderschönes Taschenuhrwerk überholt:

Es handelt sich um ein Schweizer Taschenuhrwerk mit Schlüsselaufzug.

Das Uhrwerk ist auf der Werksseite wunderschön skelettiert, man hat einen sehr tollen Blick auf das Räderwerk und den seitlichen Anker mit dem Gegengewicht.

Das Uhrwerk wurde gereinigt und die Vergoldung wurde erneuert.
 
Ich mache dafür gerade ein Gehäuse, aus diesem Grund hat das Werk bei seiner Überholung auch etwas Kosmetik erhalten.

So kann das alte Uhrwerk, wie eine alte Dame, wieder ein Lächeln schenken.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

heute möchte ich mal eine Uhr vorstellen, die Bestandteil des Arbeitslebens vieler BVG Mitarbeiter war.

Diese Dienstuhren wurden dem Fahrpersonal zur Durchführung des Fahrbetriebes zur Verfügung gestellt.

Die BVG Taschenuhren hatten das Unitas Kaliber 435 eingebaut, welches schon damals über eine Incabloc Stoßsicherung verfügt hat.
 
Die Uhren sind sehr hochwertig und genau, das Design ist schlicht und funktional.

Ich persönlich liebe solche feinen und eleganten Uhren.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

es gibt Uhren, die kommen in einem wirklich grausamen Zustand beim Uhrmacher an.
 
Dieses Exemplar ist aber wirklich außergewöhnlich runter gekommen: Diese Uhr muss noch eine ganze Weile gelaufen sein, obwohl hier sicherlich ein ungutes, lautes Klappern bemerkbar gewesen sein muss.

Es hatte sich eine Schraube gelöst und der Rotor knallte immer wieder gehen eine Schraube. Dadurch ist der Rotor an einer Speiche schlimm demoliert worden.Später haben sich weitere Schrauben gelöst, wodurch die Automatik auseinander geflogen ist.

In der Uhr sind viele Spuren der Verwüstung zu sehen.

In solch gravierenden Fällen wird das Uhrwerk komplett bei Tag Heuer getauscht. Es macht keinen Sinn da selber was dran zu machen, da man als Uhrmacher keine Teile für Uhrwerke von Tag Heuer bekommt.

Diese Uhr ist ein wirtschaftlicher Totalschaden, eigentlich kann man die Uhr weg werfen.

Also: Wenn Sie ein Klappern oder Schlagen in Ihrer Uhr bemerken, dann gehen Sie lieber gleich zum Uhrmacher!

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

nicht jede Uhr ist um jeden Preis erhaltenswert.

Bei dieser Uhr war das Uhrwerk in einem sehr schlechten Zustand: Damals waren diese Uhren nicht wasserdicht und so hatte Feuchtigkeit ein leichtes Spiel.

Nun denkt der eine oder andere, dass diese Uhren meist aus massivem Gold sind.

In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall: Die Uhren sind papierdünn mit Gold belegt und haben dann meist noch einen Messingkern.

Hier können Sie mal so eine Uhr mit Messingkern sehen. Das Gold ist wie eine Folie
um den Messingkern rum getrieben worden.

Dadurch ist der Wert einer solchen Golduhr nicht sehr hoch.

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