Werte Freunde der Uhrmacherei,

der Frühling ist weit fortgeschritten und wir steuern auf den Sommer zu. Das ist für mich immer wieder eine besondere Zeit, wo auch Uhren für den maritimen Bereich interessant werden.

Die Leute haben oft eine besondere Beziehung zu Ihren Schiffsuhren. Selbst wenn Sie kein Boot mehr haben, so hängt meist noch die Schiffsuhr im Wohnzimmer.

Mein bester Freund ist ein riesen Fan von dem Film: "Jagd auf Roter Oktober". Als er sich ein IF-Boot kaufte, wurde dieses dann auch tatsächlich mit dem Namen "Roter Oktober" getauft.

Eines Tages hatte ich die Idee für seinen Geburtstag und schenkte Ihm eine russische U-Bootuhr.
Das ist unverwüstliche Technik, mit Dichtungen und einen gut gearbeiteten Uhrwerk. Mann kann die Uhr sehr bequem abnehmen und sichern. Im Winter hängt die Uhr an einer Platte in seiner Wohnung und im Sommer ist die Uhr auf seinem Boot mit dabei.
 
Eine Zeit lang gab es sogar Roter Oktober Bier auf seinem Boot zu trinken, leider gibt es das Bier nicht mehr.

Aber sein Boot ist heute noch ein Blickfang, wenn er damit in Berlin unterwegs ist.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

es gibt bei Arte eine wunderbare Filmreihe zu sehen: In dieser Filmreihe sieht man Karl Lagerfeld, wie er seine Entwürfe zu Chanel bringt und sich eine Maschinerie aus vielen Näherinnen und Zulieferbetrieben in Bewegung setzt.

In der Welt der Uhrmacherei war dies früher ähnlich! Da gab es viele Zulieferer, die in der Uhrenbranche unverzichtbar waren: Etuimacher, Vergolder ,Graveure, Gehäusemacher, Guillocheure etc.

Da ich mich sehr für die Verzierung von Uhrwerken interessiere, lag es auch irgendwann mal nahe, sich das Guillochieren anzuschauen.

Das Guillochieren ist eine spezielle Art der Gravur. Die Guilloche ist ein spezielles Muster, ein Ornament, aus mehreren ineinander verwickelten und überlappenden Linienzügen. Die einzelnen Linien bilden dabei schnurartige, oft asymmetrische, geschlossene Ellipsen oder Kreisbahnen.

Es juckte mir immer mehr in den Fingern und so hab' ich mich dort einfach mal mit einer Anfrage an die Projektleiterin, Frau Andrea Grimm, gewendet.

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Frau Grimm empfing mich mit offenen Armen und so hab' ich mich mit zwei befreundeten Uhrmachern dort zum Seminar angemeldet.

Wir nahmen uns eine Woche Urlaub und konnten uns hier mal richtig ausleben. Frau Grimm hat sich wunderbar um uns Uhrmacher gekümmert, die Maschinen, deren Einrichtung und Handhabung erklärt.

Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und ich konnte meinen Horizont wieder ein Stück erweitern.

Auf jeden Fall,werde ich nochmal wieder kommen und dieses Thema weiter verfolgen.

2015 wurde das vom Museum ins Leben gerufene Projekt „Manufakturelle Schmuckgestaltung“ von der Deutschen UNESCO-Kommission in das Register guter Praxisbeispiele zur Bewahrung immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

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So wird auch immer mehr klar, wie wichtig und erhaltenswert diese alten Handwerkstechniken und Maschinen sind.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei Frau Grimm und ihren zwei lieben Mitarbeiterinnen für diese unvergessliche Woche bedanken.

Ja was wären wir doch ohne das Klopapier in der Uhrmacherwerkstatt?

Ich musste da gestern so dran denken: ich nutze es zum Reinigen, Entfernen von grobem Dreck oder auch als Schutz für die Uhrmacherdrehbank.

Wenn von Oma Blaschke ein Standuhrwerk rein kommt, das sie liebevoll mit Olivenöl geölt hat, und sich die Insekten schon zu einem Brei vermengt haben, dann ist doch das Klopapier der Retter in der ersten Versorgung!

Neulich fragte ich einen Kollegen nach einem Taschentuch und er reichte mir eine Rolle Klopapier, die er aus seinem Uhrmachertisch zog.

Liebes Klopapier: Ich danke Dir, dass es Dich gibt!

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

in den 70er Jahren haben sogar Hersteller von Uhrmacherwerkzeug mitgezogen und etwas Farbe auf den Uhrmachertisch gebracht.
 
Hier können Sie ein Set von Sortierschalen aus dem Hause Flume sehen. Die Schalen waren stark verschmutzt, nach einer Politur war ich wirklich über
diese Farben erstaunt. Das hebt total die Laune am Uhrmachertisch.
 
Da bekam ich gleich Lust, ABBA, Sister Sledge, Bee Gees und Chic an zu machen.

 

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

ich bin ein großer Fan der Serie Babylon Berlin.

Nun konnte ich als Uhrmacher dort ab und zu bei den Herren eine Taschenuhr sehen, aber bei den Damen viel mir gar nichts auf.

Also da musste ich aktiv werden: Ich nahm 10 Art Deco Damenuhren und schickte diese an X-Filme in Berlin. Es war eine spontane Aktion an der ich viel Spaß hatte.

Die Überraschung kam dort gut an und ich wurde auch dann mit einer Überraschung beglückt: Es handelt sich um den Soundtrack von Babylon Berlin in Vinyl, ich hab' mich da riesig drüber gefreut!

Also achten Sie mal in der nächsten Staffel von Babylon Berlin, ob Sie evtl. an einem Damen-Handgelenk nicht eine schöne Art Deco Armbanduhr entdecken können.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

im Oktober 2018 kam der Schmuckmeisterbrief aus Münster an.

Ich übergab den Schmuckmeisterbrief an meine gliebte Oma. Sie hatte bei der Auswahl des Bilderrahmens freie Hand und konnte sich da austoben. Der Rahmen ist mein Weihnachtsgeschenk für das Jahr 2018 gewesen.

Ich freue mich sehr darüber morgens, beim Aufstehen, auf den Brief schauen zu können.
 
Er erinnert mich an meine Aufgaben und meine Ziele im Leben.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

an dieser Stelle möchte ich auf die unterschätzten Uhren in unserer Welt aufmerksam machen: Ich rede von den Damenuhren.

Mechanische Damenuhren haben oft super kleine Wunderwerke der Technik verbaut. Hier steckt extrem viel Technik auf allerkleinstem Raum und dies schon seit sehr langer Zeit.

Oft werden Damenuhren übersehen, und obwohl diese genau so hochwertig und kunstvoll verarbeitet wurden, schenkt man Ihnen kaum die Aufmerksamkeit.

Ich kann von meiner Stelle nur sagen: Damen mit solchen alten edlen Uhren sind Musen und haben einen ganz anderen Zugang zu technischen Zusammenhängen. Ich würde mich wirklich freuen, wenn diese wunderschönen Damenuhren mal wieder populärer werden würden.

Ich kann dazu nur sagen; "Haben Sie MUT und wenn es nur mal so eine Uhr zum Fest ist!"

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

zu den Taschenuhren gab es auch viele wunderbare Taschenuhrenketten zu kaufen, da gibt es wunderbare Designs.

An dieser Stelle möchte an dieses wunderbare Zubehör erinnern.

Meist werden Taschenuhrketten übersehen, was ich sehr schade finde...

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

in diesem Beitrag möchte ich mal auf die unglaubliche Vielfalt der Uhrenschlüssel hinweisen.

Die gibt es in den unglaublichsten Formen und Eigenschaften.

Ich kann hier nur einen sehr kleinen Bruchteil davon zeigen, aber es macht auf jeden Fall Spaß, seinen Blick darüber schweifen zu lassen.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

es gibt bei Flume wieder den Jubiläumkatalog von 1912 als Reprint zu kaufen. Dieses Werk kann ich wirklich jedem Uhrmacher ans Herz legen!
 
Es hilft enorm dabei verschiedenste Uhrmacherwerkzeuge aus vergangenen Tagen zu erfassen und deren Funktion zu verstehen. Es gab damals für die verschiedensten Anwendungen Werkzeuge und Vorrichtungen, die heute in Vergessenheit geraten sind. So findet man in dem Buch auch viele Anregungen zum Nachbau von Werkzeugen.

Das Buch gibt es vereinzelt noch antiquarisch zu kaufen aber diese Exemplare sind sehr alt und vertragen eine übliche Handhabung nicht mehr gut.

Es ist wunderbar, dass das Unternehmen Flume dieses alte Werk mit Michael Stern vom Historische-Uhrenbücher-Verlag wieder raus gebracht hat.

Sage und schreibe 1148 Seiten umfasst das 3,5 Kilo schwere Buch!

Über viele Berufsjahre hinweg, vom Junguhrmacher bis zum Friedhofsgemüseschrauber, ist das Buch ein sehr nützlicher Begleiter.

Also dann: Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Schmökern!

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

ich bin ja Vollzeit bei einem Startup in Berlin als Uhrmacher angestellt.
 
Neulich hat unser Fotograf zu einem kleinen Pokerturnier im Konferenzraum geladen.
 
Ich habe zwar nicht bei dem Turnier mit gemacht aber ich habe dieses Mal einen kleinen Preis für den Gewinner gestiftet.

Es handelt sich um eine alte Sprungdeckeltaschenuhr aus den 30er Jahren.

In der heutigen Zeit ist es wirklich wichtig, sich im Arbeitsleben eine Gemeinschaft zu bewahren.

Ich mag diese Art des Arbeitens sehr, mal sehen was die Zukunft so mit sich bringt.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

einmal im Jahr sammelt sich im schönen Schwarzwald eine ganz besondere Energie: Dann treffen sich viele Uhrenfreunde und Uhrmacher aus aller Herren Länder um Ihrer gemeinsamen Leidenschaft zu fröhnen. Es ist die Zeit im Jahr, wo man unter seinesgleichen sein kann und sich exzessiv der Uhrmacherei hingeben kann.

Ich habe eine weite Anreise aus Berlin aber bei so viel Vorfreude vergeht die Reise wie im Flug. Gefahren wird von Berlin bis Offenburg und dann steige ich auf die Schwarzwaldbahn nach Triberg um. In Triberg hat die letzten Jahre ein ganz lieber Berufsschullehrer mit seinem VW Bus auf mich gewartet.
 
Und auch wenn man sich nur einmal im Jahr richtig sieht, so ist immer eine große Vertrautheit unter den Leuten da. In diesem Jahr haben zwei Damen die Organisation der Uhrenbörse übernommen und dies haben Sie mit großem Erfolg bewältigt.

Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass es weiter gehen kann: Im letzten Jahr verabschiedete sich Herr Barthillat in den Ruhestand, er hatte viele Jahre für den Fortbestand der Uhrenbörse gesorgt.

Und wenn dann Abend am Stammtisch vom Uhrenwerkstattforum die jüngsten Uhrmacher in Ausbildung neben den ältesten Uhrmachern der Zunft einträchtig sitzen und sich auch austauschen, dann wird mir ganz warm ums Herz.

Ganz besonders toll war es, meine designten T-Shirts in Aktion sehen zu dürfen. Einen Träger durfte ich auch offiziell für meinen Blog fotografieren. Und so löst sich dieser Zauber nach 3 Tagen wieder in Luft auf.

Man fährt mit einem zufriedenen Gefühl nach Hause und kann mit neuen Inspirationen an die Arbeit gehen.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

früher sind Uhrmacher immer in Anzug und Weste unterwegs gewesen, in manchen Geschäften wird dies auch heute noch so gehandhabt.

Aber es gibt auch Uhrmacher, die gerne mal legerer unterwegs sind.

Ich habe mir ein kleines Konto bei Spreadshrit eingerichtet, hier biete ich Bekleidung mit Motiven aus der Uhrmacherei an.

Das ist schon etwas verrückt aber welcher Uhrmacher ist schon normal, ha ha.

Schauen Sie doch mal rein, ich würde mich sehr freuen:

https://www.spreadshirt.de/user/Philclock

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

zu einem Meister gehört auch immer ein Meisterstück, es ist eine Zulassungsvoraussetzung zur praktischen Meisterprüfung.

In der praktischen Meisterprüfung muss man dann für das Meisterstück Teile neu anfertigen. Diese muss man im Vorfeld als Projekt beim Meisterprüfungsausschuss einreichen.

Diese Uhr ist in Anlehnung an die vielen tollen Turmuhren aus dem Hause Rochlitz entstanden. Damit man gut an die Zahnräder ran kam, waren diese Horizontal angeordnet.

So habe ich es auch mit meinem Meisterstück gehandhabt.
 
Das Echappement ist mit einem Schwanenhals ausgestattet und veredelt. Die Räder sind in Rubinen und Neusilberlagern gelagert. Der Sockel ist aus Granit geschliffen und poliert. Die Glashaube hat mir ein lieber Glasermeister aus Berlin Wedding gemacht.

Ich liebe diese Uhr sehr, sie ist mein Wegbegleiter auf meinem Uhrmachertisch und ein Taktgeber für meine Projekte.

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Ja da ist er also, mein Meisterbrief.

Ich habe 4 Jahre für dieses Papier gekämpft.

Die Entbehrungen waren recht hoch, so hab' ich in der Anfangszeit einen Arbeitgeber gehabt, der mir die Zeiten bei Meisterkursen vom Gehalt abgezogen hat.

Manchmal wusste ich nicht, wie ich die Miete bezahlen soll, ohne die Hilfe meiner Familie wäre es sehr schwer gewesen, das alles hin zu bekommen.

Mit einer Prüfungskomission kam ich nicht klar. Ich empfand das Verhalten dieser Leute als willkürlich und entschloss mich dann zu einer radikalen Entscheidung.

Zu meiner allergrößten Erschütterung musste ich dann bei einer anderen Handwerkskammer feststellen, dass das geforderte Meisterstück von der ersten Handwerkskammer nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprach. Es wird ausdrücklich eine Großuhr gefordert und eben keine Armbanduhr. Ich musste dann nochmal ein Meisterstück bauen und nochmal viel Geld für die ganzen Materialien in die Hand nehmen.

Nachdem 2016 die Prüfung mit dem neuen Meisterstück angeschlossen war, war ich komplett ausgelaugt. Ich trat eine neue Arbeit bei einem Startup in Berlin an und beschäftige mich seit dem mit der Instandsetzung von hochwertigen Armbanduhren.

Dieses Unternehmen hat mir dann die letzten 2 Teile finanziert. Für diese große Hilfe bin ich sehr dankbar!

Meister ist, wer 4 Prüfungen abgelegt hat:

Teil 1: Theorethische Kentnisse
Teil 2: Fachpraktische Kentnisse
Teil 3: Betriebswirtschaftliche Kentnisse
Teil 4: Pädagogische Kentnisse (AEVO)

Mit Erhalt des Meisterbriefes ist mir ein großer Stein vom Herzen gefallen.

Dieses Schriftstück ist auch eine Verpflichtung: Ich arbeite jeden Tag daran, dieser optimal gerecht zu werden.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

heute möchte ich mal eine Uhr, die mir viele Rätsel aufgibt, zeigen.
 
Es handelt sich hier um ein altes Meisterstück eines Uhrmachers aus den 60er Jahren.
 
Diese Uhr wurde nie fertig gestellt und wartet seit 50 Jahren darauf, zum Leben erweckt zu werden.

Derzeit suche ich noch nach dem Grundwerk zu dieser Uhr. Es würde mir die Arbeit hier wesentlich einfacher machen. Gerade bei den Dimensionen des Plateaus hab ich leider nicht viel Spielraum. Der Durchmesser des Federhauses beträgt stattliche 24,20 mm!

Wenn ich diese Uhr so betrachte, dann frage ich mich immer wieder, was wohl damals passiert ist. Die Meisterausbildung hat damals schon ein unglaubliches Geld gekostet und diese Uhr ist schon sehr weit voran geschritten.

Sicherlich steckt hier eine Tragödie dahinter.

Sowas macht mich immer nachdenklich. Lebt die Person noch? Denkt die Person noch ab und zu an das Meisterstück? All diese Fragen werden mir wohl nie beantwortet werden können.

Auch ist es sehr schwer überhaupt Informationen über diese Meisterstücke zu erhalten: Die meisten Uhrmachermeister aus dieser Zeit sind tot, dement, nicht zu finden oder schon lange nicht mehr am Beruf interessiert.

Ich gebe aber nicht auf: Irgendwann schnappe ich zu und finde das letzte Puzzelteil dazu!

Dann werde ich hier wieder über das alte Meisterstück aus den 60er Jahren berichten.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

hier möchte ich Ihnen mal zwei rohe, skelettierte Handaufzugwerke zeigen.
 
Man kann hier ein Unitas 6497 und ein ETA 2512 nebeneinander sehen.

Die beiden Uhrwerke haben eine Industrieveredelung und schauen so noch sehr langweilig aus. Sie können gespannt sein, was ich noch daraus zaubern werde. :-)

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

neulich bin ich bei eBay bei der Suche nach Turmuhren auf diese Schellackplatte hier gestoßen.

Ich habe die Schellackplatte erstanden und zum Digitalisieren eingeschickt. Ich selber war total gespannt, was sich hier für ein Lied hinter dem Titel verbirgt.

 

Es ist toll, dass man früher auch Lieder über Turmuhren verfasst hat.

 

Der Dirigent Otto Stenzel hat den Krieg überlebt und ist ist 1989 verstorben.

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Werter Freund der Uhrmacherei,

hier möchte ich Ihnen ein besonderes Bild über Glashütte zeigen.
 
Das Bild wurde von einem Foto aus dem Jahre 2006 abgemalt.

Am 14. Februar 2006 war ich zum Einstellungstest an der staatlichen Uhrmacherschule Glashütte. Danach haben wir uns noch etwas dieses Dorf angeschaut.
Auf dem Gemälde können Sie mich mit 16 Jahren sehen, im Hintergrund sieht man den Kirchturm der Kirche aus Glashütte.
 
Das Bild hat meine Mutter gemalt, heute hängt es in meiner Werkstatt und erinnert an diese Zeit ( vor allem an viel Schnee...).

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Werter Freund der Uhrmacherei,

es gibt immer wieder große Probleme mit Rost in Uhren.
 
Zu oft gehen die Besitzer zu sorglos mit den Uhren um und die Folgen sind fatal.

Rost kann verschiedene Gesichter und Verläufe haben. Manchmal durchkriecht er schleichend so ein Uhrwerk und manchmal geht es sehr schnell.

Also achten Sie immer auf Ihre Uhr und vermeiden Sie immer den Kontakt mit Wasser!

Auch vermeintlich wasserdichte Uhren sind dies nicht für immer. Dichtungen werden alt und spröde oder durch andere Substanzen angegriffen, z.B.

Parfüm.
 
Mit den folgenden Bildern kann ich Ihnen anschaulich zeigen, wie sowas dann aussehen kann.

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Das Landeron 248 - Unterschiede zwischen den Jahren

Werter Freund der Uhrmacherei,

hier möchte ich Ihnen mal zwei Uhrwerke des gleichen Kalibers zeigen.

Manche Uhrwerke, wie hier das Landeron 248, wurden über viele Jahre hinweg gebaut. In dieser Schaffenszeit hat man immer wieder kleine Änderungen an den Werken vorgenommen.

Dies sorgt in der heutigen Zeit dafür, dass ein Ersatzteil für dieses Werk nicht immer passen muss. So muss man als Uhrmacher auch gleich noch mehr Angaben zu dem Werk machen.

Die wichtigste Umstellung war die Umstellung von einer normalen Lagerung der Unruh zu einer Lagerung der Unruh in Stoßsicherungsfuttern.

Das Landeron 248 auf der Basis des Landeron 48 wurde von 1937-1970 gebaut, also unglaubliche 33 Jahre am Stück!

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

Frauen sind für mich immer wieder faszinierend, sie haben eine ganz andere Art der Beziehung zu Ihren Uhren.

Ich bin gut auf die Damenwelt vorbereitet: Ersatzteile für Damenuhren habe ich in großer Stückzahl da.

Es ist unglaublich, was es alles für Damenuhrwerke gibt, heute nimmt kaum einer eine Notiz davon.

Mit diesem Blogbeitrag möchte ich einen kleinen Gegenwind dazu starten.
 
Ich lade Sie herzlich dazu ein, in der folgenden kleinen Bildergalerie etwas zu stöbern.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

im Laufe der Jahre sind viele Taschenuhrwerke heimatlos geworden. Hier wurden meist die Goldgehäuse dazu eingeschmolzen.

Von einem 85-jährigen Uhrmacher konnte ich eine Sammlung Taschenuhrwerke bekommen, das eine oder andere Werk möchte ich reaktivieren.

Es ist so faszinierend, was es hier alles für Bauarten, Formen und Designs gibt.

Ich lade Sie herzlich ein, in meiner kleinen Fotosammlung zu dem Blogbeitrag ein wenig zu stöbern.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

früher gab es noch eine Unterscheidung zwischen dem urbanen Uhrmacher zum Landuhrmacher.

Diese haben meist größere Uhren und einfache Taschenuhren für die Bauern verkauft und gewartet. Ein kleines, tolles Überbleibsel aus dieser Zeit möchte ich Ihnen hier zeigen.

Es handelt sich um eine sehr alte Uhrmacherlupe die aus Kuhhorn gefertigt wurde. Die Lupe lässt sich sehr angenehm tragen.

Im Einsatz ist die Lupe bei mir aber sehr selten, die Lupe hat ein feines Plätzchen in meiner Vitrine erhalten.

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Werte Freunde der Uhrmacherei,

mein bester Freund aus Kindertagen hat mir zum bestandenen Meister ein super Geschenk gemacht: Es handelt sich um einen Kugelschreiber, den er selber graviert hat.

Er ist von Beruf her Industriemechaniker und hat eine eigene CNC Fräsmaschine.

Ich hab mich tierisch über das Geschenk gefreut, und ich nutze den Kugelschreiber sehr gerne!
 
Das Gute Stück hat einen Ehrenplatz auf meinen Uhrmachertisch bekommen und zu besonderen Ausstellungen nehme ich den Kugelschreiber für Notizen mit.

Wussten Sie das Caran d'Ache ein weltbekannter Hersteller von Bleistiften ist?

Der Name ist in Russland so allgegenwärtig, dass wenn man einen Bleistift möchte, man einfach nach einem Caran d'Ache fragt.

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